Goldpreis auf Rekordniveau

Der Goldpreis erreicht aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage neue Rekordhöhen. Wird die Marke von 2.000 US-Dollar bald geknackt?

Von Marco Maier

Am 5. September 2011 erreichte Gold mit einem Preis von 1.892,25 US-Dollar pro Feinunze (Tagesschlusskurs) einen Rekord, den das Edelmetall seitdem nicht mehr überbieten konnte. Kurzzeitig erreichte es sogar eine Rekordmarke von 1.911,6 US-Dollar. Doch in den letzten Tagen und Wochen gab es erneut eine starke Aufwärtsbewegung, die aus den vielen Krisen weltweit resultierte.

Und heute? Laut aktuellen Kursen zur Erstellung des Artikels lag der Preis bereits bei 1.940 US-Dollar (bzw. rund 1.655 Euro). Das ist tatsächlich ein neuer Rekord.

Analysten, die bereits vor wenigen Tagen davon ausgingen, dass das bisherige Rekordhoch eine wichtige Messlatte ist, die es zu brechen gilt um dann neue Höhen zu erreichen, hatten offensichtlich recht. Anstatt wieder zu fallen, ging es weiter nach oben.

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Nun ist die nächste (psychologische) Marke jene bei 2.000 US-Dollar. Wird diese geknackt, sind sogar Preise bis zu 2.500 US-Dollar im Bereich des Möglichen.

Allerdings, das muss hierbei angemerkt werden, wird der Goldpreis durch das ganze „Papiergold“ stark nach unten manipuliert. Dies zeigt sich unter anderem auch (wenngleich nicht so massiv wie es zu erwarten gewesen wäre) in den stark steigenden Aufschlägen der Händler für physisches Gold in Form von Barren oder Münzen.

Die Nachfrage nach realem, physischem Gold war in den letzten Wochen und Monaten nämlich so groß, dass das Angebot in vielen Ländern einfach nicht mehr ausreichte, um diese zu befriedigen. Und wenn man weiß, dass all das reale, physische Gold der Welt wohl kaum ausreicht, um die Ansprüche von Papiergoldtiteln zu decken, wird einem erst klar, welcher Betrug hier läuft.

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Der Artikel erschien zuerst im Contra Magazin

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