Deutschland steuert auf eine Insolvenzwelle zu

In Deutschland wird es in diesem Jahr voraussichtlich eine enorme Insolvenzwelle geben. Schuld daran ist die Lockdown-Politik der Bundesregierung aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus.

Von Redaktion

Wegen der Corona-Krise erwartet Insolvenzverwalter Biner Bähr eine Pleitewelle. „Seit 2010 ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland kontinuierlich gesunken, bis auf knapp 19.000 im vergangenen Jahr. Das wird sich jetzt rapide ändern. Ich persönlich rechne für das kommende Jahr mit mehr als 30.000 Unternehmensinsolvenzen und einer Arbeitslosenzahl zwischen vier und fünf Millionen“, sagte Bähr der „Rheinischen Post“.

Weiter erklärte er, die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht durch die Bundesregierung sei zwar in der gegenwärtigen Lage sinnvoll. „Allerdings wird die Gefahr einer Insolvenzwelle dadurch nicht gebannt, sondern nur in die Zukunft verschoben. Denn viele Unternehmen werden die Umsätze, die ihnen durch die Schließungen entgehen, nicht oder nicht ganz nachholen können. Gleichzeitig bleiben die Verbindlichkeiten bestehen.“

Für die deutsche Wirtschaft sind die Lockdown-Maßnahmen nämlich ein Horror. Selbst ansonsten gesunde Unternehmen stehen vor dem Nichts, weil sie aufgrund der Corona-Hysterie nicht mehr weitermachen dürfen. Auch infolge der hohen Steuer- und Abgabenquote konnten viele Unternehmen keine ausreichenden Rücklagen für Krisen wie diese bilden, während viele größere Konzerne Dank diverser Steuertricks und Steueroasen Geld beiseite schaffen konnten (sofern sie die Gewinne nicht an ihre Aktionäre ausschütteten).

Wirtschaftspolitisch sind die Maßnahmen der Bundesregierung und der Länderregierungen eine Katastrophe, weil Bundeskanzlerin Merkel dem Professor Drosten offenbar völlig hörig ist. Trotzdem erhalten die Regierungsparteien zumindest laut den jüngsten veröffentlichten Umfragen wachsende Zustimmungswerte.

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Der Artikel erschien zuerst im Contra Magazin

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