Euro, die Kriesenwährung?

Der Euro konnte auch diese Woche wieder, gerade gegenüber den kleinen Währungen, teils extrem starke Gewinne verbuchen, bleibt dabei jedoch deutlich schwächer als der USD.

Neben der Tatsache, dass viele Pare noch extrem überkauft sind als in der Woche zuvor, sollte man auch bedenken, dass ein Bullen Run meist mit einer sehr großen Kerze ein vorläufiges Ende findet.

EUR/CAD zeigt die zweite Woche in Folge massive Ausschläge nach oben, die dann direkt wieder abverkauft werden. Nach dem Fehlausbruch befinden wir uns nun wieder in der Bullenflagge. Nachdem wie diese und letzte Woche verlaufen sind, ist ein Bullischer Ausbruch aber eher unwahrscheinlich.

EUR/GBP hatte die fünfte Bullische Woche in Folge mit den höchsten Kursgewinnen, die dann aber gegen Ende der Woche auch heftig abverkauft wurden und ein kurzfristig schwaches Bild zurücklassen.

EUR/HUF ist nun aus seinem Kanal in der Woche ausgebrochen und das sehr stark, jedoch wurde er dann auch direkt abverkauft und setzt im kleinen nun eine Bärenflagge nach der anderen.


EUR/JPY bewegte sich diese Woche seitlich und sucht noch nach einer Richtung, momentan tendiert er eher nach unten.

EUR//MXN hatte seine fünfte sehr starke Woche und zeigt auch jetzt nur sehr kleine Anzeichen einer Trendwende, etwa eine Differgenz im RSI.

EUR/NOK setzt seinen Weg nach oben ebenfalls mit viel Kraft fort – damit stieg er in einem einzigen Monat von etwa 10 auf 13.

Zuvor benötigte er für einen Anstieg von 3 Punkten ganze 3 Jahre (2017-2020), was die Dynamik mit der wir derzeit konfrontiert sind nochmals verdeutlicht.

EUR/PLN ist nun auch aus seiner großen Flagge mit viel Kraft ausgebrochen, im kleinen sieht es nach einer Fortsetzung dieses Weges aus.

EUR/SEK hat ebenfalls alle Widerstände hinter sich gelassen und ist im großen Stile ausgebrochen, auch wenn einiges davon direkt Abverkauft wurde, nun gilt es diesen Schwung zu halten.

EUR/USD erlebt gerade eine Achterbahnfahrt – nach zwei Wochen der extremen Kursgewinne sehen wir nun die zweite Woche mit noch heftigeren Verlusten und abgesehen von einem möglichen Doppelboden deutet auch nichts auf eine Trendwende.

EUR/ZAR verzeichnet auch weiter gute Gewinne und versucht im kleinen den Ausbruch aus der Bullenflagge, wobei noch nicht klar ist, ob dieser gelungen ist.

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