Euro, die Corona-Kriesenwährung?

Nachdem der Euro letzte Woche sehr viel stärke zeigte, setzt sich dieses Bild nun in den meisten Paarungen fort, jedoch gibt es auch Werte, wie gegen den USD oder JPY wo er Verlust hinnehmen muss. Generell muss man sich die Werte für sich ansehen und auf zu extreme Situationen achten.

EUR/CAD hatte einen sehr starken Wochenstart mit offener Lücke, aber die Allermeisten Gewinne in der Konsolidierung, welche sich im 4h Chart als Bullenflagge zeigt, wieder abgegeben.

In der Stunde ist es eher ein abwärts gerichtetes Dreieck, welches bereits nach unten aufgelöst wurde, wobei der Kurs hier einen Doppelboden an den 200er versucht.


EUR/GBP konnte seinen starken Support doch noch einmal verteidigen, obwohl er in kurzem Abstand zweimal darauf aufgesetzt hat. Gerade in den kleineren Zeiteinheiten scheint dieser Anstieg momentan aber schon etwas zu ausgedehnt.

EUR/HUF bewegt sich weiter seitlich und respektiert dabei gut die Trendlinien, könnte aber bald dem Beispiel anderer Paarungen folgen und nach oben durch gehen.

EUR/JPY konnte gerade am letzten Handelstag die an sich rote Woche drehen und ist an einige Widerstände wie absteigende oder 200er ran gelaufen.

EUR/MXN hat die dritte sehr starke Woche hinter sich und konsolidiert nun schon eine Weile bullisch, womit es zeitnah weiter gehen könnte.

EUR/NOK ebenfalls mit der dritten sehr starken Woche in folge und klarer Respektierung der Grenzen und einer bullischen Konsolidierung, abgesehen von dem Doppeltopp.

EUR/PLN ist mit einer starken Wochenkerze wider am oberen Kanalrand angekommen, hier würde sich nun eine Konsolidierung anbieten bevor es weiter geht.

EUR/SEK zeigt Unsicherheit, Bruch nach oben, Abverkauf nach unten, hier muss sich über die Zeit Klarheit einspielen.

EUR/TRY setzt seinen Weg nach oben langsam aber beständig fort. Im kleinen sehen wir aber bärische Anzeichen.

EUR/USD hat fast alle seine Gewinne aus der letzten Woche wider abgegeben, kämpft nun mit der 200er, scheint diesen Kampf aber bald verloren zu haben.

EUR/ZAR hatte einen starken Ausbruch und dann wieder nahezu alles abgegeben, was in einer hässlichen Wochenkerze endete und auch die kleineren Zeiteinheiten sehen eher schwach aus.

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